Aufgebrochen und heimgekehrt

Ein ausverkauftes Morgenkonzert, strahlende HUGO-Gewinner, ein Dialog und viele Workshops, neue Wahrnehmungen sowie ein Konzert in absoluter Dunkelheit – das waren die 10. Montforter Zwischentöne. Bestens gerüstet für weitere 800 Jahre Feldkirch endeten die 10. „Montforter Zwischentöne“ unter dem Motto „aufbrechen, heimkehren“ – 22. bis 25. Februar 2018.

 

Die ersten Zwischentöne nach der erfolgreichen Vertragsverlängerung um weitere drei Jahre standen im Zeichen eines großen Geburtstages – das 800-Jahr-Jubiläum der Stadt Feldkirch und ihre Geschichte als bedeutender Standort geistigen Wissens. In „HUGO – Die Entscheidung“ wurden die Gewinner des diesjährigen internationalen Konzertdramaturgie-Wettbewerbs gekürt: das Projekt „Say Yes“ von der Hochschule für Musik Nürnberg (Prof. Jeremias Schwarzer) wird bei den 11. Montforter Zwischentönen Uraufführung feiern. Alle Veranstaltungen erfreuten sich großer Beliebtheit beim Publikum, mehrere waren ausverkauft.

 

Mit dem Dialog für Feldkirch“ überreichten die Montforter Zwischentöne der Stadt Feldkirch ein besonderes Geburtstagsgeschenk. Sieben geborene Feldkircher, die eine große internationale Karriere gemacht haben, reisten aus aller Welt an und führten einen Zukunftsdialog für ihre Heimatstadt: Ursula F. Ott (Wirtschaftsforscherin, London), Michel G. Breitfellner (Astrophysiker ESAMars-Mission, Madrid), Matthias Benzer (Soziologe, Sheffield), Vera Ahamer (Sprachforscherin, »Kinder als Dolmetscher«, Wien), Otmar Bitsche (entwickelt für Porsche des E-Mobil der Zukunft, Stuttgart), Stefan Paravicini (Journalist, beobachtet die Wirtschaftspolitik von Trump an der New Yorker Wallstreet), Rose Breuss (Choreographin und Tanzpädagogin, Linz). Diese einzigartige Stadtentwicklungs-Strategie bildet den Grundstein für ein lebendiges, internationales Mentoren-Netzwerk, das der Stadt zukünftig seinen gesammeltem Wissens- und Erfahrungsschatz zur Verfügung stellen möchte.

 

Ebenfalls um die Stadt und ihre Geschichte drehte sich die „Entdeckung von Feldkirch“. In nur 240 Minuten konnten Interessierte die Stadt Feldkirch völlig neu erleben und zum Abschluss selbst Teil einer Ausstellung dazu werden. Unter der Anleitung des international renommierten Szenografie-Experten Sven Klomp entstanden während einer interaktiven Stadtführung quasi im Vorbeigehen Rauminstallationen, Performances und Interaktionen.

 

Restlos ausverkauft waren der traditionelle Publikumsliebling Morgenkonzert – das diesmal unter dem Titel „Will Kommen“ das Aufbrechen thematisierte –, ebenso wie der stimmungsvolle Abschluss der 10. Montforter Zwischentöne mit dem Dunkelkonzert „Lights Out“ für Musikensemble und drei Stadtvisionäre – eine Kooperation mit dem PODIUM Festival Esslingen. Bei den 11. Montforter Zwischentönen am 30. Mai und vom 27. bis 30. Juni 2018 wird sich alles um das Thema „begehren – Über das Verlangen“ drehen.

 

Genießen Sie den Aufbruch und die Heimkehr hier noch einmal in Bildern.

www.montforter-zwischentoene.at