Konzertspaziergang_2020_08_08_104©lisamathis

Montforter Zwischentöne

Neue Formate für kulturelle Transformation

Die Montforter Zwischentöne starteten im Februar 2015, kurz nach der Eröffnung des neu gebauten Montforthauses Feldkirch. Das Ziel: eine neue Festivalform zu etablieren, die Alltagskultur und Musik in Formaten verbindet, die unmittelbare ästhetische Erfahrungen ermöglichen. Unmittelbar im Sinne einer spezifischen Art von Nähe. Diese Nähe entsteht physisch durch atmosphärische (Stadt-)Raumgestaltung, emotional durch inhaltliche Bezüge zum Leben und der Lebenswelt des Publikums und ästhetisch durch neue Dramaturgien und Interdisziplinarität.

Tristan Vorspiel_Victor Marin (2)
Montforter Zwischentöne (sich) verlieren 2020, Begräbnis Muße (c) Victor Marin - Stadtkultur und Kommunikation Feldkirch GmbH (1)
Montforter Zwischentöne warten 2019 Adventkonzert (c) Matthias Rhomberg - Stadtkultur und Kommunikation Feldkirch GmbH (5)

Mit ihrem Anspruch lösten die Montforter Zwischentöne von Beginn an Interesse aus. Auch in den Medien. Michael Stallknecht fasste seine Eindrücke 2017 in der NZZ in diese Worte:

“Die Montforter Zwischentöne in Feldkirch schauen in die Zukunft der Musikfestivals und geben dem Festspielgedanken einen neuen Sinn.”

Nach coronabedingter Pause und mit neuer Trägerstruktur nutzen die Montforter Zwischentöne diese Zäsur als Potential für eine Erweiterung und für eine Fokussierung im Sinne der Erfahrungen seit ihrer Gründung 2015.

Statt wie bisher drei Schwerpunkten im Jahr konzentriert sich das Festival auf einen großen Zeitraum, der gleichzeitig den thematischen Bogen vorgibt: Zwischen Beenden und Anfangen. Das nunmehr alljährlich zwischen Mitte November und Anfang Dezember terminierte Festival nutzt den Zeitraum zwischen Allerseelen und der Adventszeit, um sich Fragen zwischen Rückschau, Abschied und dem hoffnungsvollen Neuanfang zu widmen.

montforter-zwischentoene.at