Wissen fürs Leben: Sexualität – Lust, Stress oder Terror?



Liebe und Sexualität sind unterschiedliche Phänomene. Menschliche Sexualität kann lustvoll sein, sie kann zu lebenslangem Dauerstress führen oder gar zum Trauma werden. Wenn beide Partner psychisch gesund sind, ist der Sexualakt zugleich ein Liebesakt, ein Ausdruck persönlicher Zuneigung zwischen den Beteiligten. Er kann diese Liebe zusätzlich fördern.

Hingegen ist die krankhafte und krankmachende Sexualität eine Folge von Stresszuständen und oft die Folge erlittener Traumata. Wenn Menschen, die traumatisiert sind und unter Stress stehen, Sex praktizieren, achten sie weder auf den eigenen Körper noch auf den Körper des anderen Menschen, an dem sie sich befriedigen. Sie unterdrücken eigene Gefühle und nehmen keine Rücksicht auf die Gefühle anderer.

Franz Ruppert versucht anhand seiner umfangreichen Erfahrungen als Psychotherapeut Antworten auf die Fragen zu geben: Was ist „Sexualität“ überhaupt? Gibt es so etwas wie ein „richtiges Frau oder Mann Sein“? Ist Sexualität immer mit Liebe verknüpft? Warum werden so viele Kinder schon früh sexuell „missbraucht“? Kann eine „sexuelle Traumatisierung“ psychotherapeutisch geheilt werden?

Franz Ruppert

geb. 1957, Dr., Prof., psychologischer Psychotherapeut, seit 1992 Professor für Psychologie an der Katholischen Stiftungsfachhochschule München, seit 2000 Lehr-und Forschungstätigkeit zur Psychotraumatologie, entwickelte eine innovative Methode der Trauma-Therapie,

Autor mehrerer Bücher.

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