Die Stadt Feldkirch bietet Ihnen auch Führungen durch diverse Galerien und Museen an.

 

Schattenburg-museum Feldkirch

In der weithin bekannten Schattenburg in Feldkirch ist ein erst 2010 erweitertes und neu gestaltetes Museum untergebracht. Erbaut wurde die Feldkircher Schattenburg vor rund 750 Jahren. In der Neuzeit diente sie als Kaserne und später als Armenquartier. Ihre Rettung verdankt die Burg dem Heimatpflege- und Museumsverein Feldkirch. In den ebenerdig gelegenen Räumen beherbergt die Burg heute die Schlosswirtschaft, in den Obergeschossen das Schattenburgmuseum.

Die 18 Räume des Museums zeigen, wie die Menschen früher gewohnt haben, dazu gibt es eine imposante Sammlung sakraler und profaner Kunst. Im Bergfried sind Waffen ausgestellt, vom Mittelalter bis zum 2. Weltkrieg. Zu sehen sind – mit Sonderführungen – auch Exponate zur Geschichte der Handspinnerei und Handweberei. Durch die Butzenscheiben hat der Besucher einen schönen Ausblick auf Feldkirch.

www.schattenburg.at

 

 

Schützenscheibenmuseum Feldkirch

Der langen Tradition folgend, werden noch heute zu besonderen Anlässen Schützenscheiben (bemalte Holzscheiben) gestiftet und bei Festschießen beschossen. Das Schützenscheibenmuseum beherbergt, beginnend mit der ältesten Scheibe von 1640 bis heute, über 230 Exponate, die Aufschluss über die Geschichte der Feldkircher Schützen, der Stadt, des Landes Vorarlberg und der ehemaligen Monarchie geben. Sehenswert neben den Schützenscheiben sind einige andere wertvolle Inventarstücke, vor allem das aus dem Jahr 1513 stammende Schützenschild der Gilde. (Foto: Helmut Klapper, Vorarlberger Landesbibliothek)

Hauptschützengilde Feldkirch

 

 

Motorradmuseum Gisingen

Ein Hobby wurde zur Leidenschaft und so gründeten Wolfgang Weber und Elmar Wehinger das 1. Feldkircher Motorradmuseum. Unzählige Puch-Motorräder haben die beiden in den letzten Jahren gesammelt, liebevoll restauriert und wieder fahrtüchtig gemacht. Tauchen Sie ein in diese faszinierende Welt und erleben Sie vergangene Zeiten.

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Radiomuseum am Goaszipfl

Im Feldkircher Radiomuseum werden die Besucher/innen in die Nostalgiewelt der Radio-, Fernseh- und Tonträgertechnik entführt. Präsentiert werden Rundfunkempfänger vom Detektor aus den frühen 1920ern bis zum komfortablen Musikschrank aus den 1960er Jahren, Portable-Radios, Phonographen, Drahttonbandgeräte, Tefifon, Fernsehgeräte, und vieles mehr.
Führung: Durch den Sammler Karlheinz Mallinger. (Foto: Bodensee Vorarlberg Tourismus)

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Johanitterkirche Feldkirch

Ein Überbleibsel der Kreuzzüge ist die Johanniterkirche im historischen Herzen von Feldkirch. 1218 errichtete Graf Hugo von Montfort im Zuge der Kreuzzüge ein Hospiz unter der Leitung des Johanniterordens. Später gaben die Johanniter das Hospiz auf, deren Kirche blieb aber erhalten. Ihre Zerstörung 1799 während den Napoleonischen Kriegen beendete die Seelsorge schlagartig, die barocke Kirche wurde zum Pferdestall. Erst in der Mitte des 19. Jahrhunderts konnte ihre ursprüngliche Funktion als Kirche unter dem Jesuitenorden wieder aufgenommen werden. Aus dieser Zeit stammen die Reliefs am Eingang und einige Fresken. Außen am Giebelspitz können Sie den »Bläsi« entdecken, ein kleines, glockenschlagendes Männchen von 1510. Seit 1995 werden in der Kirche Werke zeitgenössischer Künstler aus dem In- und Ausland gezeigt.

Das aktuelle Programm finden Sie auf www.johanniterkirche.at

 

 

Palais Liechtenstein

In den Jahren 1658 bis 1697 war das Gebäude auf dieser Adresse ein erzherzogliches Hubamt und wurde beim Stadtbrand im Jahre 1697 zerstört. Danach wurde im Auftrag von Fürst Johann Adam Andreas Liechtenstein ein Palais im barocken Stil errichtet und in die Nutzung als Liechtensteinisches Amtshaus übergeführt. Es war Verwaltungssitz, wurde als Brauerei genutzt, beherbergte ein Gasthaus „Zur Krone“, war Spinnerei unter Christian Getzner und Sitz einer Lesegesellschaft. Im Jahre 1848 erwarb Andreas Ritter von Tschavoll, damals Feldkircher Bürgermeister und Fabrikant, das Palais. Später erbte Bürgermeister Anton Gohm das Palais. Das Palais Liechtenstein ging im Jahre 1967 in das Eigentum der Stadt Feldkirch über und wird heute als Stadtarchiv und Stadtbibliothek sowie für Ausstellungen genutzt.

Anlässlich des 800-Jahr-Jubiläums der Stadt Feldkirch 2018 wurde das Palais Liechtenstein von April 2017 bis Januar 2018 um rund 1,56 Millionen Euro saniert. Seit März 2018 wird es für die Jubiläumsausstellung Ausstellung „Von Hugo bis dato“ zur Geschichte der Stadt genutzt.

 

 

La Piccola Galleria

In seiner Galerie, die sich im ältesten Teil von Feldkirch, dem sogenannten Goaszipfl, direkt neben dem Montforthaus Feldkirch befindet, erwarten Sie Martin Mittendorfer mit ausgewählten Steinskulpturen, Themenausstellungen, Kunst aus Ton und Metall sowie wechselnde Ausstellungen zeitgenössischer Künstler.

Nähere Informationen finden Sie hier.