Im Grunde wird’s bunter…

Die Nachteule setzt zum Tiefflug an. Der Buntergrund ist eröffnet und entführt das Feldkircher Nachtleben in die Kellertiefen der Stadt.

Lange wurde gemunkelt und gerätselt, Gerüchte wurden erzählt und manchen hat man geglaubt, bis vor dem Eingang zur ominösen Baustelle in der Marktgasse 1b ein Schriftzug aufgetaucht ist: „Drunter wird’s bald bunter!” Noch Fragen?

Seit 2012 geht es in Feldkirch schon sehr bunt zu und her. Damals hat Gastronom Nani Mock seine Bunt-Bar eröffnet und seither tausende Ausgehfreudige ein und aus gehen sehen. Was macht man also, wenn ein Plan funktioniert? Soll man sich darauf ausruhen oder sich überlegen, was man auf’s Bunt noch draufsetzen kann? Nach kurzem Überlegen blieb nach bunt nur ein nächster Schritt: Bunter! Und weil der neue Klub einen ganzen Stock unter den Grund vom Bunt zieht, hat die Sache plötzlich einen unumgänglichen Namen: Buntergrund.

 

 

Die Bunt-Crew arbeitete fleißig im und am Buntergrund, spitzte die alten Mörtel raus, hat die schlüpfrige Metallstange entfernt (kann die jemand brauchen?) und alle Kabel und Leitungen neu verlegt! Im Buntergrund übernimmt Daniel Traunig das Zepter und wartet dort mit einem gemischten Programm aus Dj- und Live-Sets, Fröhlichkeit und Drinks und Drinks und Drinks.

„Durch die Erweiterung in die Kellertiefen der Stadt, verlagert sich auch ein wenig unser Programm. Das Bunt soll eine gemütliche Bar mit Fokus auf das Zusammensein bleiben. Eine Bar mit Musik aus der Dose und Betrieb bis 2 Uhr, nicht länger. Dafür wird sich dann im Buntergrund die Nacht bis 4 Uhr verlängern und auch dezidiert Live- und DJ-Programm angeboten. Mit Daniel haben wir einen, der die Arbeit im Kellergewölbe gewohnt ist und dort auch perfekt hinein passt!”, sagt Nani Mock über das neue Kapitel der Bunt-Geschichte.

Ursprünglich war der jetzige Buntergrund Teil der Glockengießerei Grassmayr, die in der Innsbrucker Leopoldstraße bis heute existiert. Über die letzten Jahrzehnte versuchten sich viele Pächter mit mehr oder weniger Erfolg an der Idee eines dekorierten Nachtclubs. Mit Nani Mock und Daniel Traunig öffnet sich das alte Kellergewölbe endlich einem breiten Publikum. Da kann sich Feldkirch auf viel neue Farbe freuen.

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