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Schallwende-Porträtkonzerte: Gerda Poppa & Christof Cech

„Durch die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten zeitgemäßer-musikalischer Klänge drückt Gerda Poppa in ihrer Musik einen sehr persönlichen Stil aus. Im Nachspüren innerer Klänge und Rhythmen lebt sie eine musikalische Vielfältigkeit aus. Als Organistin, umfasst ihr Schaffensbereich u.a. auch wunderbare sakrale Kompositionen.“ Wolfgang W. Lindner, Kurator

„Christoph Cech ist ein Wanderer zwischen den Welten, er bereichert den modernen Jazz mit Elementen der ‚Neuen Musik‘ und gibt dadurch der ‚Neuen Musik‘ einen neuen eigenständigen Charme“.
Dietmar Kirchner


Gerda Poppa
„Die von mir in meiner Musik verwendeten Stilmittel richten sich natürlich nach dem Thema des Stückes, dem ich mich stelle und auch nach meiner Inspirationsquelle. Je nachdem, was ich zum Ausdruck bringen und welche Emotionen ich beim Zuhörer auslösen möchte, wäge ich die vielen Möglichkeiten ab und suche das für mich Passende heraus. Und das ändert sich natürlich bei jedem neuen Stück, da meist immer wieder andere Ausdrucksmittel erforderlich sind, um der gewünschten Wirkung des Stückes gerecht zu werden.“

Gerda Poppa, Klavier- und Orgelunterricht u.a. bei Josef Sedlarik, Anna Zborowski und Barbara Chmel, Landeskonservatorium Feldkirch Studium Orgel Konzertfach bei Prof. Bruno Oberhammer, 1995 Abschluss des Studiums mit Konzertdiplom, 2002–2004 Vertiefung Orgelimprovisation bei Prof. Jürg Brunner in St. Gallen, Weiterbildung durch Meisterkurse und Workshops bei Michael Radulescu, Martin Haselböck, Jon Laukvik, Guy Bovet u.a., Hauptorganistin an der Basilika Rankweil und Nebenstelle an der reformierten Kirche Grabs/CH, Konzerttätigkeit als Solistin und in verschiedenen Ensembles in Österreich und der Schweiz, ab 2003 Kompositionsstudium am Landeskonservatorium Feldkirch, bei Prof. Michael Buchreiner und Prof. Dr. Helmut Sonderegger, ab 2009 Hauptstudium bei Prof. Herbert Willi, 2015 Abschluss des Studiums mit Auszeichnung. Kompositionsaufträge u.a. vom Ensemble Plus, dem Wiener Concert-Verein, dem Freundeskreis der Basilika Rankweil, der Evangelischen Kirche Feldkirch, dem Symphonieorchester Vorarlberg, dem Basilikachor Rankweil, Werkaufführungen in Österreich, Süddeutschland und der Schweiz.

Christoph Cech
Was ihm als Grenzgänger zwischen Jazz und Komposition immer wiederzugeschrieben und aufoktroyiert wird, bewirkt bei Christoph Cech, wie er sagt, hin und wieder 'Kreuzigungsgefühle'. 'Die einen sagten, naja, der kommt aus dem Jazz, und die Jazzer meinten, bei dem ist alles auskomponiert. Ich war aber eigentlich immer bemüht etwas Homogenes zu schaffen.' Anders ausgedrückt: Stilistisch beherrscht Christoph Cech unterschiedliche Sprachen, vermag diese aber zu einem eigenständigen Idiom zu verschmelzen."
Heinz Rogl

Christoph Cech, geb. 1960 in Wien, 1967-83 Studien in Klavier, Rhythmik (H.-U.Staeps), Schlagwerk (K.Hammer), Tonsatz (R.Portisch) und Jazztheorie (H.Czadek) am Konservatorium der Stadt Wien, Mitbegründer, Pianist und Komponist in zahlreichen, im Spektrum des experimentellen Jazz angesiedelten Ensembles, Auftritte bei zahlreichen Festivals, rege Tourneetätigkeit, Mitbegründer und Leiter/Dirigent des im Bereich der zeitgenössischen Musik tätigen Janus Ensembles. Mitbegründer und Jurymitglied des vom Musikforum Viktring betreuten Gustav-Mahler-Kompositionspreis der Stadt Klagenfurt, seit 2006 Künstlerischer Leiter des " JIMS Stadtpfeifer" -Kompositionswettbewerbes - Salzburg, seit 1993 Pädagogische Tätigkeiten u.a. an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien und an der Bruckneruniversität / Linz, 2004 Habilitation zum Universitätsprofessor im Fach " Jazzkomposition", seit 2005 Analyse Jazz an der Donauuniversität Krems.

Eventdetails
18.09.2021
19:30 Uhr
Feldkirch